Wallenstein bekommt „Historische Schilder“

Altdorf - Rund 15 zufriedene Menschen trafen sich im Wichernhaushof zur Übergabe der „Historischen Schilder“ an den Wallenstein-Festspielverein.

Möglich wurde das Schilder-Projekt durch Spenden der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht, deren Vorstandsvertreter es sich nicht nehmen ließen, einen Scheck in Höhe von 2.200 Euro persönlich zu überreichen. Ein weiterer Scheck in Höhe von 2.200 Euro wurde von der Geschäftsführerin der Raiffeisen-Schulze-Delitzsch Stiftung Bayerischer Genossenschaften Regina Wenninger übergeben.

Schüler des Wichernhauses, die „Firma Biberzahn & Co., Schriften in Holz“ in der Berufsschulstufe, hatten mit ihren Lehrern die Schilder – zum Teil in diffiziler Handarbeit – gefertigt. Insgesamt entstanden 24 Schilder für die einzelnen Gruppen des Lagerlebens und zwei große Tafeln mit dem Plan der Stadt Altdorf im 17. Jahrhundert, auf dem die Standorte der Gruppen markiert und einige historische Hintergründe zu lesen sind. „War zum Teil schon recht anstrengend“, meinte einer der Schüler. „Aber es hat auch Spaß gemacht …“ fügte ein anderer hinzu.

Ort der Begegnungen

Nach Abzug aller Unkosten fließt der Erlös der Aktion an den Verein Mühlenkraft e.V. Dieser baut die Harnbacher Mühle im Pegnitztal neu auf. Dort entsteht ein Ort der Begegnung für Menschen mit und ohne Behinderung. Bei einer Sommerbaustelle reisender Handwerker wird im Sommer 2018 auf dem Gelände im Pegnitztal ein barrierefreies Wagen-Hotel gebaut. Vielleicht können die Schilder-Macher des Wichernhauses dort bald ihre Ferien verbringen.

Raiba-Chef Manfred Göhring sprach zu Recht von einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wallenstein-Vize-Vorstand Karin Völkl und Mühlenkraft-Vorstand Jochen Riehl dankten der Raiba für ihre großzügige Unterstützung.

Schüler und Lehrer des Wichernhauses, Vertreter der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht eG, der Raiffeisen/Schulze-Delitsch Stiftung Bayerischer Genossenschaften und des Wallenstein-Festspielvereins mit den Spendenschecks und den „Historischen Schildern“

Quelle:

Eleonore Schön, Juni 2018