Auf Filet-Grundstück entstehen Wohnungen und Geschäfte

Spatenstich für das Bauprojekt der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht auf dem ehemaligen Lagerhaus-Areal

Altdorf

Auf dem Raiffeisen-Gelände an der Bahnhofstraße wird zwar schon seit einigen Wochen gearbeitet, allerdings liefen bislang nur Abbruch-Arbeiten. Jetzt beginnt der Bau. Wie berichtet entstehen auf dem Grundstück 2 000 Quadratmeter Wohnflächen und 1 000 Quadratmeter Geschäftsräume. Zum Spatenstich hatte die Raiffeisenbank Altdorf-Feucht neben dem Architekten Werner Fischer und dem Bauunternehmen Dörrmann auch künftige Mieter sowie Landrat Armin Kroder und Bürgermeister Erich Odörfer eingeladen.

Die Raiffeisenbank hätte ihr Areal an der Bahnhofstraße auch verkaufen und dann für das Filet-Grundstück gutes Geld erlösen können. „Wir haben uns aber bewusst dazu entschlossen, hier vor Ort zu bleiben“, betonte Manfred Göhring, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht anlässlich des Spatenstichs.

Milchstelle und Molkerei

An der Bahnhofstraße in Altdorf liegen die Wurzeln des Kreditinstituts, das mit einer Milchsammelstelle und einer Molkerei Anfang des 20. Jahrhunderts in Altdorf startete. Die intensivste Nutzung des Geländes erfolgte dann in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

1978 baute die Raiffeisenbank zur Straße hin eine Ladenzeile, in der bis zum Abriss vor einigen Tagen die Metzgerei Nießlbeck, das Backhaus Fuchs und ein Raiba-Gartenmarkt untergebracht waren. Während Nießlbeck und Fuchs nach Fertigstellung der neuen Gebäude wieder einziehen werden, baut die Raiffeisenbank für den Gartenmarkt neu an der Ostumgehung.

Mit Stadt und Landkreis hat die Raiffeisenbank in der Planungsphase gut zusammengearbeitet, deshalb Göhrings Dank an Kroder und Odörfer: „Ihr wart Dienstleister und habt uns unterstützt.“

Passt in die Umgebung"

Der Feuchter Architekt Werner Fischer freute sich über das Lob des Altdorfer Bürgermeisters Odörfer, der dem von Fischer geplanten Gebäudekomplex bescheinigte, dass dieser sich in die Umgebung gut einpasse. Dem Lob des Altdorfer Rathauschefs schloss sich Landrat Kroder an und betonte, dass es sich bei der Planung um ein behutsames Projekt handele. Bei der Filetlage in Altdorf wäre auch eine weitaus massivere Bebauung denkbar gewesen. Tatsächlich hatte man das in der Vergangenheit ins Auge gefasst, berichtete Architekt Fischer. Vor zwei Jahren stand noch die Idee im Raum, eine kleine Shopping-Mall über mehrere Stockwerke an der Bahnhofstraße zu errichten. Dann wäre das gesamte Areal fast bis auf den letzten Quadratmeter bebaut worden. Davon kam man aber schnell wieder ab.

Wenn der Zeitplan eingehalten werden kann, dann treffen sich Bauherrn, Planer und beteiligte Firmen im dritten Quartal 2019 zur Einweihung der Gebäude an der Bahnhofstraße.

Bauherren, künftige Mieter, Architekt, Landrat, Bürgermeister und Vertreter von beteiligten Firmen griffen gemeinsam zum Spaten. Nachdem der Abbruch abgeschlossen ist, kann es mit den Bauarbeiten an der Bahnhofstraße losgehen.

Quelle:

Der Bote, März 2018

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