Der Förderpreis wird zur Erfolgsstory

Mitglieder engagieren sich: Raiba vergab Geldpreise ihres Projekt-Wettbewerbs

Altdorf/Feucht

Auf immer größere Resonanz stößt der Förderpreis der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht, der vom Geldinstitut im Zwei-Jahres-Turnus ausgelobt und per Mitglieder-Votum vergeben wird. So groß ist das Interesse, dass die Gesamt-Preissumme von 5000 auf nun 7500 Euro erhöht wurde. Aber auch die Anzahl der Einreichungen hat sich wieder erhöht: 28 Projekte wurden von Raiba-Mitgliedern vorgeschlagen – 28 Projekte, die, wie eine Gewinnerin meinte, „alle preiswürdig waren“. 3634 Stimmen wurden insgesamt abgegeben. Doch nur die neun Vorhaben, die – schriftlich oder online – die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten, wurden ausgewählt und erhalten einen Geldpreis. Der erste Sieger war in diesem Jahr die Christusgemeinde Altdorf, die für ihr Projekt „Ehekurs“ 821 Stimmen erhielt und damit den ersten Preis errang. 2000 Euro ist dies der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht wert. Im Altdorfer Raiba-Saal wurden nun die Geldpreise vergeben.

Die Idee, die unter dem Motto „Mitglieder engagieren sich“ steht, entspricht nicht zufällig dem Grundgedanken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, „Hilfe zur Selbsthilfe“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Manfred Göhring. Laut Konzept kann jedes Mitglied einen Vorschlag machen, das in einem Verein, einer sozialen, gemeinnützigen oder kirchlichen Einrichtung aktiv ist und dazu beitragen möchte, dass ein lang gehegter Wunsch im Verein umgesetzt wird. Voraussetzung ist, so Göhring, dass es sich um Initiativen handelt, bei denen die Mitglieder der Raiba involviert und persönlich engagiert sind. Ziel der Aktion sei natürlich die Unterstützung des ehrenamtlichen Einsatzes, erläuterte der Vorsitzende, der in seiner Begrüßung auf die aktuell herrschenden Sommertemperaturen anspielte, bei denen nur dann noch etwas wächst und gedeiht, wenn gelegentlich ein Regen, „am besten ein warmer Regen“ niedergeht.

Spannende Platzvergabe

Der Feuchter Marketingleiter Marco Weishäupl moderierte im Anschluss die Vorstellung der Sieger, die bis zum Schluss nicht wussten, auf welchem Platz sie gelandet waren. Die Plätze neun bis vier erhielten jeweils 500 Euro, Platz drei 1000 Euro, die Zweitplatzierten durften 1500 Euro mit nach Hause nehmen, und der erste Rang war mit 2000 Euro dotiert. Aus der Hand der jeweils zuständigen Geschäftsstellenleiter nahmen die Unterstützer ihren Scheck und ein kleines Präsent der Bank entgegen, bevor sie kurz ihr Vorhaben charakterisierten und begründeten, warum sie es für den Wettbewerb vorschlugen.

Auf Platz neun landete mit 151 Stimmen der TSV Feucht, der neue Tore für die Nachwuchskicker anstrebt, Platz acht nahm mit 184 Stimmen die Kirchengemeinde Winkelhaid ein, die hohe Kosten für die Sicherung des Kirchturms der Johanniskirche stemmen muss, und den siebten Platz erreichte mit 185 Stimmen der Förderverein der Grundschule Altdorf, der sich eine eigene Schulküche wünscht. 195 Votings erzielte das Walburgisheim, das damit auf dem sechsten Platz landete und die Summe für das Blockheizkraftwerk verwenden wird, den fünften Platz belegte mit 260 Stimmen der TSV Fischbach, der neue Fangnetze zur Absicherung des Juniorenfußballfeldes benötigt, und 296-mal wurde für den Fischbacher Elternverein gestimmt, der weitere Spielgeräte für den Waldspielplatz am Eisweiher anschaffen möchte.  Der Drittplatzierte erhielt genau 300 Stimmen, die an die Realschule Feucht für deren Projekt Bienenhaltung geht. Eingereicht wurde der Vorschlag von Schulleiter Günther Sperber, entgegennahm den Scheck an seiner Stelle Stefan Kukula. Die 1500 Euro, die den zweiten Platz bedeuten, bekam mit 603 Stimmen das Evangelisch-Integrative „Haus für Kinder“ in Winkelhaid für sein angestrebtes „Zimmer im Grünen“. Die Initiative ging von Sonja Trotz aus. Das Spitzenvotum von 821 Stimmen ging an die Christusgemeinde, die mit den gewonnenen 2000 Euro ihr Projekt „Der Ehekurs“ unterstützen darf. Ab September gibt es wieder einen Kurs für Paare, die ihre Beziehung pflegen und nicht aufs Spiel setzen wollen und sich nach Jahren des Zusammenlebens deshalb wieder die Frage stellen: „Warum sind wir eigentlich zusammen?“ In diese Maßnahme, die Jutta Groos vorgeschlagen hat, werden die 2000 Euro fließen.

„Hoch spannend und hoch motivierend“ sei für das Raiba-Team das breite Spektrum der Einreichungen gewesen, fand Manfred Göhring abschließend, der allen Projekten viel Erfolg und noch weitere Unterstützung wünschte.         

Das Foto zeigt von links nach rechts: Marco Weishäupl (Leiter Marketing), Vertreter der Christusgemeinde, Gerhard Bogner (Geschäftsstellenleiter Altdorf)

Quelle:

Der Bote, Juli 2016

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