23 Projekte im Wettstreit um den Förderpreis

Mitglieder der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht konnten Vorschläge machen – 5000 Euro wurden vergeben

Feucht

Auf sehr große Resonanz stieß der diesjährige Förderpreis der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht eG. Von den Mitgliedern waren dazu 23 Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen eingereicht worden, über die dann ebenfalls von den Mitgliedern schriftlich in den Geschäftsstellen oder auf der Internetseite der Bank abgestimmt werden konnte. Nun wurden die Geldpreise vergeben. Vorstandsvorsitzender Manfred Göhring hatte die Preisträger dazu mit seinem Vorstandskollegen Walter Engelhardt in die Hauptstelle nach Feucht eingeladen. Der Förderpreis stand unter dem Aspekt „Mitglieder engagieren sich“ und dies, so Göhring, entspreche dem Grundgedanken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen: „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Einen Vorschlag konnte jedes Mitglied machen, das in einem Verein, einer sozialen, gemeinnützigen oder kirchlichen Einrichtung aktiv ist und dazu beitragen wollte, dass lang gehegte Wünsche im Verein umgesetzt werden können. Voraussetzung war, dass es sich um Projekte handelt, bei denen Mitglieder der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht eG involviert sind und sich persönlich mit einbringen.

Manfred Göhring: „Wir wollen damit ehrenamtliches Engagement fördern, indem wir fünf ausgewählte, konkrete Projekte in unserem Geschäftsgebiet mit einem Spendenvolumen von insgesamt 5000 Euro im Rahmen unseres Mitgliederförderpreises unterstützen.“

„Das ist Ihr Erfolgserlebnis“, meinte der Vorstandsvorsitzende der Bank an die Mitglieder gewandt, deren Vorschlag zu den Siegern zählte. „Sie haben dafür gesorgt, dass Ihr Vorschlag viel Zustimmung erhielt. Für die 23 eingereichten Vorschläge wurden insgesamt 4277 Stimmen abgegeben.

Platz 1 mit 603 Stimmen belegte die Evangelische Kita Fischbach, vorgeschlagen von Sonja Rupprecht. Mit 2000 Euro kann nun das Projekt „Hengstenberg Bewegungserziehung“ unterstützt werden. Rupprecht begründete ihren Vorschlag damit, dass Bewegungserziehung einer der Schwerpunkte der Kita ist. Über die Bewegung würden die Kinder ohne Druck viel erfahren, was für den Alltag wichtig sei und schon im Kindesalter lernen, den eigenen Körper und die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen. Das Projekt trage dazu bei, Gesundheitsschäden vorzubeugen. Um das Konzept effizient umzusetzen, ist Bewegunsgmaterial entwickelt worden, das aus Brettern, Leitern, Stangen, usw. besteht. Die Kinder können selbstständig kombinieren, experimentieren und so vielseitige Bewegunslandschaften bauen.

Platz 2 (470 Stimmen) belegte die AWO Schwarzenbruck. Christa Maurer hatte das Projekt „Seniorenfasching“ eingereicht „damit wir unseren Senioren einmal etwas Besonders bieten können“.

Jedes Jahr veranstalte der Club der aktiven Senioren und der VDK gemeinsam einen Faschingsnachmittag, der von den Senioren/innen begeistert angenommen wird. Trotz  Unterstützung durch den AWO-Ortsverein ist der finanzielle Spielraum für das Engagement von Künstlern begrenzt. Die Veranstalter wollen die 1500 Euro Preisgeld dazu verwenden, einen der prominenten Künstler des Veitshöchheimer Faschings für den Seniorenfasching zu engagieren. Wunschkandidat ist Michl Müller.

Platz 3 (438) ging an den Förderverein der Grundschule Diepersdorf-Leinburg e.V., der einen Spiel- und Kletterturm für den Pausenhof der Grundschule Diepersdorf verwirklichen will. 500 Euro sind dafür ein schöner Grundstock. Der Vorschlag kam von Claudia Hupfer.

Mit dem Turm will man erreichen, dass durch die vielfältigen Spiel- und Klettermöglichkeiten möglichst viele Kinder mit unterschiedlichem Können und Klettergeschick angesprochen werden. Es ist eine besonders gute Möglichkeit durch Bewegung mit Spiel und Spaß den notwendigen Ausgleich zu den Konzentrations- u. Arbeitsphasen während der Unterrichtszeit zu verschaffen. Besonderen Wert wird auch auf die Sicherheit der Kinder gelegt.

Über 500 Euro kann sich auch der Förderverein bbs Nürnberg e.V. freuen. 435 Stimmen erhielt der Vorschlag von Kerstin Pickel zur Anschaffung eines Straßenbahnmodells zum Tasten für blinde Schüler.

Das Preisgeld von 500 Euro ist ein willkommener Zuschuss für das Modell, das knapp 3000 Euro kostet. Die Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs von blinden und sehbehinderten Personen ist Voraussetzung, um selbstständig und weitgehend unabhängig am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Daher ist dieser Bereich auch ein Schwerpunkt im Orientierungs- und Mobilitätstraining und wird im Einzeltraining intensiv geübt.

Ebenfalls ein Preisgeld von 500 Euro geht an den TSV Fischbach für das von Jutta Heinrich vorgeschlagene Projekt „Von 0 auf 100 – Leichtathletik aus dem Nichts für Kids“ wofür 429 Mitglieder stimmten.

Begründet wurde der Vorschlag damit, dass mit Karin Popp eine engagierte Leichtathletik-Trainerin gefunden wurde, die selbst zehn Jahre lang aktiv Mehrkampf betrieben hat und somit aus eigener Erfahrung weiß, wie ein Training kindgerecht, attraktiv und effizient aufgebaut wird. Die Sportart Leichtathletik wird beim TSV Fischbach erst das zweite Jahr angeboten und steckt somit noch in den „Kinderschuhen“. Aus diesem Grund ist die Trainingsausstattung noch nicht ausreichend vorhanden, um die sportliche Vielseitigkeit der Kinder noch intensiver fördern zu können.

Göhring kündigte an, dass man den Mitglieder-Förderpreis im zweijährigen Turnus vergeben will.

 

 

Die Mitglieder-Förderpreisgewinner der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht eG mit den Vorständen der Bank und den Mitarbeitern, die für eine reibungslose Durchführung des Wettbewerbs sorgten.

Quelle:

Bote September 2014

 

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